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Rückbildungsgymnastik

Erste Trainingseinheiten nach der Geburt

„Wenn sich der Körper im Wochenbett gut erholt hat, man sich an die neue Lebenssituation gewöhnt hat und sich die Mutter-Kind-Bindung etabliert hat, kann man ab Woche 6 beginnen, die belasteten Muskelregionen zu sensibilisieren, zu kräftigen und systematisch wiederaufzubauen.“

Viele Frauen brauchen nach der Geburt eine längere Ruhepause, denn sie müssen sich im Baby-Alltag körperlich, mental und organisatorisch neu sortieren. Ein Neugeborenes fordert die Mutter enorm und die Uhren ticken jetzt völlig anders als zuvor.

Daher kann man die Rückbildungsgymnastik - im Bedarfsfall - auch um einige Wochen nach hinten verschieben. Es ist zwar nicht ideal, aber auch Monate nach der Geburt ist ein gutes Rückbildungstraining noch wirksam.

Warum ist die Rückbildungsgymnastik so wichtig?

Schwangerschaft und Geburt verändern und belasten den weiblichen Körper. Durch geschwächte Muskeln, Sehnen und Bänder können Funktionseinschränkungen im Bereich der Körpermitte (Becken und Rumpf) entstehen. Diese können sich sofort oder im höheren Alter bemerkbar machen. Typische Beschwerden sind: Schmerzen im Rücken- und/oder Beckenbereich, Blasenschwäche, beziehungsweise Inkontinenz, Druckgefühl im Unterleib oder sexuelle Unlust. In schweren Fällen kann es sogar zur Rektusdiastase (siehe hier), Gebärmuttersenkung, Blasen-Vorfall oder ähnlichem kommen. Ein weiterer Nachteil von schwachen Beckenboden- und Rumpfmuskeln liegt in der Ästhetik: Schlaffe Muskeln sorgen für eine schlechte Haltung und eine unschön geformte Körpermitte. Viele Frauen sind nach der Entbindung unglücklich mit ihrer Figur und fühlen sich unwohl.

Durch die Rückbildungsgymnastik wird die Körpermitte wieder fit und straff.

Zielsetzung von Rückbildungsgymnastik

  • Die Wahrnehmung und funktionale Arbeit von Beckenboden und Muskelkorsett werden geschult.
  • Arme und Beine werden gekräftigt und gedehnt
  • Stabilität der überdehnten Körpermitte
  • Festigung Körpersilhouette – es geht nicht darum dünn zu sein, sondern die weibliche Form zu straffen
  • Gleichgewicht und Tiefenmuskulatur trainieren
  • Rückenmuskulatur und Haltungsapparat stärken

Das gemeinsame Training mit anderen Müttern wird oft als sehr angenehm empfunden. Zudem bietet es die Möglichkeit sich auszutauschen. Die Kosten für einen Rückbildungskurs über 10 Stunden werden von den gesetzlichen und den meisten privaten Krankenkassen übernommen.

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